Dienstag, 13. Juni 2017

Interview mit Miriam Covi

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe tatsächlich schon als Kind mit dem Schreiben angefangen. Vielleicht liegt es daran, dass ich Einzelkind bin und im Sommer mit meinen Eltern Jahr für Jahr wochenlang Urlaub im Osten Kanadas, ...

... an einem einsamen See, gemacht habe - was traumhaft schön war (ich verbringe dort heute, als Erwachsene, immer noch liebend gern meinen Urlaub, bin also nicht etwa traumatisiert von Einsamkeit und Natur …), aber ohne andere Kinder in meinem Alter war es eben manchmal auch langweilig (vor allem, weil es keinen Fernseher gab). Da meine Eltern viele Jahre lang Kinderbücher gemacht haben (meine Mutter als Grafikdesignerin die Illustrationen, mein Vater die Texte) und Mama somit auch in Kanada oft am Schreibtisch saß und zeichnete, war es für mich ganz natürlich, auch Bücher kreieren zu wollen. Anfangs habe ich noch neben meiner Mutter gesessen und Bilderbücher gemalt. Allerdings war meine Geduld nicht die größte, und als ich frustriert feststellte, dass ich einfach nicht so gut war wie sie, habe ich im Alter von sechs Jahren beschlossen, nur noch „Bücher für Erwachsene“ zu schreiben: „Ohne Bilder!“ So entstand mein erster „Roman“, in abenteuerlicher Rechtschreibung, mit dem Titel „Ein Heuschen am Strant“. Über die Jahre habe ich immer weiter gemacht mit dem Schreiben, meine ganze Kindheit und Jugend war geprägt von immer neuen Romanideen und mein Traumberuf stand schon früh fest: Schriftstellerin!

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