Freitag, 2. Juni 2017

Rezension "Heliosphere 2265 - In der dunkelsten Stunde" von Andreas Suchanek

In aller Kürze
Story: Verdammt - wie soll man das ohne Herzklabaster überstehen???
Spannung: unglaublich, aber durch schwarzen und / oder trockenen Humor gibt es Momente zum Durchatmen und Grinsen
Charaktere: lebendig - einer wird hier besonders beleuchtet
Schreibstil: dicht


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Da es sich bereits um den 32. Teil handelt, kann es zu Spoilern kommen.
Ja, wie soll ich beginnen? Diesen Band habe ich in einem Rutsch durchgelesen, weil er mitreißend geschrieben wurde, die Spannung einen Herzklabaster verursachen kann und die Vergangenheit einer Figur, die wir schon seit Anbeginn der Serie kennen, beleuchtet wird.
Die Spannung ist unglaublich, doch durch schwarzen und oder trockenen Humor hat man immer ein Grinsen im Gesicht und kann gemeinsam mit den Figuren kurz Luft holen.
Hinzu kommt, dass häufig die Grenzen zwischen Illusion/Alptraum und Realität verschwimmen und dies so geschickt verpackt wird, dass man stellenweise nicht genau weiß, was wahr und was fiktiv ist.
Dass die Vergangenheit eines Hyperion-Crew-Mitglieds genauer beleuchtet wird, gibt dieser Figur noch mehr Profil. Damit erfährt der Leser auch mehr über eine „Partei“, die in der Solaren Republik, schon länger eine Rolle spielt. Es ist erschreckend, was dort zutage tritt.
Tja, zu guter Letzt muss ich ein paar Wort zum neuen Commodore des Hyperion-Verbands verlieren. Da die Präsidentin ihn ausgewählt hat, war klar, dass er der Hyperion-Crew nicht unbedingt freundlich gesinnt ist, aber dass er so ein Kotzbrocken ist ... doch ja, war zu erwarten - ich hatte halt gehofft, dass es anders wäre. Doch die Crew ist eine eingeschweißte Gemeinschaft, hält zusammen und kann einige Befehle und Anweisungen geschickt umgehen.
Dass dies die „dunkelste Stunde“ für die Hyperion ist, würde ich jetzt nicht unterschreiben, weil wir davon schon viele auf der Hyperion erlebt haben, aber es ist auf jeden Fall die dunkelste Stunde der Solaren Republik. Und so vergebe ich 5 dunkle Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Commodore Jayden Cross befindet sich in der Gefangenschaft von Imperator Sjöberg, der seinen lange angestauten Hass an dem Gefangenen auslässt. Das Symbol der Solaren Republik soll endgültig gebrochen werden, um es neu zu formen. Unterdessen übernimmt ein neuer Commodore das Kommando über den HYPERION-Verband, ausgewählt von der Präsidentin selbst. Der Auftrag: Kontakt zu den überlebenden Assassinen herstellen. Eine Mission, die in Lukas Akoskin Erinnerungen an dunkle Zeiten wachruft.

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